Das dürfte der Klassenerhalt gewesen sein: Mit 5,5:2,5 sicherte sich die Erste Mannschaft ebenso souverän wie unerwartet zwei volle Mannschaftspunkte gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus Bayreuth. Der Abstieg ist nun eigentlich nur noch rechnerisch möglich.
Im Einzelnen:
Die Schachfreunde kamen energisch aus den Boxen: An Brett 5 stand der gegnerische König noch offen in der Mitte, als Paulack in einer offenen Partie eben jenen aufs Korn nahm. Der Figurenverlust ließ sich nicht mehr vermeiden – 1:0 für die Hausherren. Etwas unerwartet folgte der zweite volle Punkt von Maxi Dütz an Brett 6: Sein Gegner hatte ihn eigentlich schon in einer taktisch geprägten Partie überspielt, übersah dann jedoch eine Grundlinien-Matt-Kombination. Es folgte ein Remis von Fischer an Brett 7 in ausgeglichener Stellung. Nachdem Rogler am vierten Brett erst zwei Bauern und dann die Partie gewann, machten die Spitzenbretter daraufhin den Sack zu: Koeppels Gegner an Brett 1 musste frühzeitig ein Verzweiflungsopfer bringen, jedoch vergebens. Heimerl an Brett 2 eroberte währenddessen im Mittelspiel einen Bauern und konvertierte diesen souverän in den Sieg. Die Niederlagen von Gnichtel an Brett 8 (übersah einen Spieß) und Holoubek an Brett 4 (griff im Mittelspiel fehl und überlastete dadurch seine Verteidiger mit zu vielen Aufgaben) fielen da zum Glück nicht mehr ins Gewicht.