Hans-Gottfried Gäbler feiert Geburtstag: Auch mit 90 brennt die Leidenschaft fürs Schach

Die Liebe zum Schach lässt ihn nicht los. Ein ums andere Mal fordert Hans-Gottfried Gäbler die Pfleger in einem Nürnberger Seniorenwohnheim zu einer Partie heraus. Und nicht selten ist er der Sieger. Da sitzt nicht nur ein Routinier am Brett, sondern einer, der mit und für den Denksport einiges erreicht hat. An seinem 90. Geburtstag am 31. März kann der Kirchenlamitzer stolz auf sein Lebenswerk blicken. 

Dabei war Gäbler ein Spätberufener: Erst in den 70er-Jahren – da ging er auf die 40 zu – entdeckte er die Schachleidenschaft in sich. Zunächst noch beim Schachklub 1892 Hof, dann aber in seiner Heimatstadt. In Kirchenlamitz hatte es zwar zu früheren Zeiten einen Schachklub gegeben, nach dem Zweiten Weltkrieg war die Fichtelgebirgsstadt aber ein weißer Fleck auf der Landkarte des königlichen Spiels. Hans Gäbler zögerte nicht und packte an, wie so oft in seinem erfüllten Leben. Im September 1978 hob er mit den Gründungsmitgliedern die Schachfreunde Kirchenlamitz e.V. aus der Taufe. Gäbler übernahm sogleich den Vorsitz und gab ihn erst 2006, nach 28 Jahren, ab. Seine Frau Gisela und seine Tochter Gundula begeisterte er ebenso für Schach. Von Anfang an wusste er: Nur mit steter Aufbau- und Nachwuchsarbeit kann ein Verein auf Dauer überleben. So brachte er unzähligen Interessierten in Kirchenlamitz die ersten Züge bei und freute sich über manch große Erfolge seiner Schützlinge bei bayerischen und deutschen Meisterschaften. Jeden Freitag war er von Nachmittag bis Abend, teilweise bis in die Nacht, zur Stelle, um Schachwissen zu vermitteln, zu analysieren und zu spielen. Die Stadtbücherei im Erdgeschoss seines Wohnhauses wurde zum weithin bekannten Spiellokal der Kirchenlamitzer. Auch heute noch kann die Mehrzahl der Aktiven darauf zurückblicken, dass ihnen „der Hans“ – der Vereinsgründer, das Herz des Vereins, das Ehrenmitglied – die Geheimnisse des Schachs nähergebracht hat. 

Für Gäbler, den engagierten und beliebten Lehrer und begabten und passionierten Musiker, war das Dasein als Vorsitzender und Trainer und (starker) Spieler allerdings nicht genug: Bald machte er sich auch als Funktionär einen Namen. So führte er lange Jahre den Schachkreis Hof als Vorsitzender und Spielleiter, war im Schachbezirk Oberfranken Jugendleiter, Spielleiter und Vizepräsident. Dafür erhielt er mehrere Auszeichnungen, unter anderem ist er Ehrenspielleiter des Bezirksverbands. Um wie viel aufwendiger solche ehrenamtliche Posten früher waren, kann man heute vielleicht nicht mehr einschätzen. Hans Gäbler verfasste seine Rundschreiben noch in fein säuberlicher Handschrift; auch die „Ingo-Hefte“ mit der Übersicht aller Wertungszahlen Hunderter aktiver Spieler stellte er per Hand zusammen, um sie dann zu kopieren und in die Post zu geben. Der Funktionär Gäbler war bekannt für seine ungewöhnlichen Ideen, und er war einer, mit dem man leidenschaftlich diskutieren konnte – aber immer einer, dem man selbst nach einer heftigen Debatte noch in die Augen schauen und die Hand reichen konnte. Ein fairer, menschlicher Sportsmann und echter Schachfreund.

In Kirchenlamitz ist sein Name auch ganz eng mit der Musik verbunden. Ebenfalls in den 70ern war er an der Gründung des Spielmannszugs beteiligt, leitete jahrelang die städtische Musikschule. Die Stadt würdigte ihn mit der Verdienstmedaille in Silber. 

Doch zurück nach Nürnberg, wo Hans-Gottfried Gäbler am 31. März einmal mehr wohlverdient im Mittelpunkt stehen wird: Hier lebt der Jubilar in einem Seniorenheim, ganz in der Nähe seiner Tochter, hat Enkel und Urenkel immer wieder bei sich. Zu Weihnachten spielt er, wie in alten Zeiten, auf der Zither. Auch wenn die Gelenke nicht mehr so wollen: Hans-Gottfried Gäbler ist geistig nach wie vor sehr rege. Die Pfleger im Seniorenheim können ein Lied davon singen. 

Die Schachfreunde Kirchenlamitz wünschen ihrem Hans alles erdenklich Gute, jede Menge Gesundheit und viel Freude am Schach!

 

Paukenschlag in der Bezirksliga: Erste Mannschaft siegt zuhause gegen Bayreuth

Das dürfte der Klassenerhalt gewesen sein: Mit 5,5:2,5 sicherte sich die Erste Mannschaft ebenso souverän wie unerwartet zwei volle Mannschaftspunkte gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus Bayreuth. Der Abstieg ist nun eigentlich nur noch rechnerisch möglich.

Im Einzelnen:

Die Schachfreunde kamen energisch aus den Boxen: An Brett 5 stand der gegnerische König noch offen in der Mitte, als Paulack in einer offenen Partie eben jenen aufs Korn nahm. Der Figurenverlust ließ sich nicht mehr vermeiden – 1:0 für die Hausherren. Etwas unerwartet folgte der zweite volle Punkt von Maxi Dütz an Brett 6: Sein Gegner hatte ihn eigentlich schon in einer taktisch geprägten Partie überspielt, übersah dann jedoch eine Grundlinien-Matt-Kombination. Es folgte ein Remis von Fischer an Brett 7 in ausgeglichener Stellung. Nachdem Rogler am vierten Brett erst zwei Bauern und dann die Partie gewann, machten die Spitzenbretter daraufhin den Sack zu: Koeppels Gegner an Brett 1 musste frühzeitig ein Verzweiflungsopfer bringen, jedoch vergebens. Heimerl an Brett 2 eroberte währenddessen im Mittelspiel einen Bauern und konvertierte diesen souverän in den Sieg. Die Niederlagen von Gnichtel an Brett 8 (übersah einen Spieß) und Holoubek an Brett 4 (griff im Mittelspiel fehl und überlastete dadurch seine Verteidiger mit zu vielen Aufgaben) fielen da zum Glück nicht mehr ins Gewicht.


Pokalaus gegen Sonneberg

Gegen den Regionallegisten aus Thüringen war heute kein Kraut gewachsen: Die Hausherren mussten sich dem Favoriten mit 0,5-3,5 geschlagen geben und scheiden damit aus dem Bezirks-Pokal aus.

Die Kirchenlamitzer Taktik ging nicht auf: Am Spitzenbrett sollte Holoubek gegen den Sonneberger Spitzenspieler mauern, wickelte in einer taktisch geprägten Stellung jedoch falsch ab und musste seinem Gegner die Hand reichen. Am vierten Brett büßte Paulack zunächst einen, später einen zweiten Bauern ein – genug für den Gegner, den Sack zuzumachen. Nun lagen die Hoffnungen auf den Brettern zwei und drei, an welchen die Kirchenlamitzer jeweils weiß hatten. Doch Heimerl fand an Brett drei nach guter Eröffnungsphase nicht den Gewinnweg und griff schließlich in remislicher Stellung fehl. Beim Stand von 0:3 einigte sich Koeppel mit seinem Gegner auf Remis – er hatte zwischenzeitlich zwar eine Qualität gewonnen, doch sein Gegner hielt die Stellung dicht.

Nächstes Jahr dann wieder…

Warmer Geldregen für unser Gartenschach-Projekt

 

 

Ein Projekt unseres Vereins ist einen großen Schritt vorangekommen. Wir wollen – auf Anregung von Peter Lyda – ein Gartenschach am Stadtteich schaffen. Dazu haben wIr bereits einige Gespräche mit der Stadt geführt. Geschätzte Kosten für Material, Personalaufwand, Figuren und Infotafel: knapp 3000 Euro. 

Da kam uns die Idee von Christiane Dietel – bei der Stadt für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig – sehr entgegen. Man könnte sich doch um Mittel aus dem „Jugendpaket“ des Landkreises Wunsiedel bewerben. Gesagt, getan: Unsere zwei aktiven Nachwuchsspieler, Christian und Maximilian Kob, setzten einen Antrag auf und reichten ihn bei der Kommunalen Jugendarbeit ein. 

Nun war der spannende, entscheidende Abend gekommen. Im Jugendtreff am Vorwerk in Selb wurden alle (elf) eingereichten Projekte vorgestellt. Der Jugendausschuss, der sich aus allen Anwesenden unter 27 Jahren zusammensetzte, durfte dann in geheimer Wahl die drei besten Projekte ankreuzen. 

Chrissi (9) und Maxi (12) hatten einen interessanten und informativen Vortrag vorbereitet, der bei den Organisatoren und beim Publikum bestens ankam. Chrissi ließ sich auch von einer Nachfrage nicht aus der Ruhe bringen, wie denn die Figuren gegen Diebstahl gesichert werden: „Wir machen sie einfach etwas schwerer. Außerdem wird in Kirchenlamitz eh nicht so viel geklaut.“

Nach der Abstimmung ging kein Projekt leer aus. Die Zuschüsse waren gestaffelt von 100 bis 50 Prozent. Bei der Bekanntgabe konnten wir es zuerst gar nicht glauben: Wir hatten mit dem vermeintlichen Nischenthema Schach den dritten Platz erreicht! Das bedeutet eine Förderung von 80 Prozent für unser Vorhaben, also 2400 Euro. 

Herzlichen Dank an Chrissi und Maxi und die ganze Familie Tröger-Kob für Euer großes Engagement! Herzlichen Dank auch an den Ideengeber Peter Lyda! Herzlichen Dank an Hermann Koeppel, der mehrere Gespräche mit der Stadt geführt hat! Und herzlichen Dank an die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises für die Möglichkeit der großzügigen Förderung! 

So geht es nun weiter: Zusammen mit der Stadt Kirchenlamitz legen wir den Zeitplan für den Bau des Outdoor-Schach am Rondell in der Stadtteichanlage fest. Das Schachbrett setzt sich aus 64 Platten zusammen, drumherum sollen Sitzgelegenheiten entstehen. Über einen QR-Code auf der Infotafel kommt man zum Code für das Zahlenschloss, das an den Kisten für die Figuren angebracht wird. Erstes Highlight nach der Einweihung soll dann ein Open-Air-Turnier am Stadtteich sein. 

Parallel zu den Bauarbeiten wollen wir noch den Restbetrag aufbringen, ohne dass dadurch die Vereinskasse belastet wird. Spenden sind natürlich immer herzlich willkommen. Wir werden aber auch verschiedene Fördertöpfe anzapfen. 

Zweite mir Pech gegen Bayreuth III

Auch nach dem fünften Spieltag der Kreisklasse B muss die Kirchenlamitzer Reserve auf die ersten Manschaftspunkte warten. Dabei war der
Sieg gegen die Gäste aus Bayreuth schon zum Greifen nah:

Die Partien an den Brettern 1 und 4 endeten zügig: Wittich fuhr am Spitzenbrett rasch den vollen Punkt ein, nachdem sein Gegner einen Kombo-Einschlag übersah. Am vierten Brett leistete Chrissi Kob währenddessen erbitterte Gegenwehr, doch letztlich marschierte der zwischenzeitlich gewonnene Freibauer des Bayreuthers zum Ausgleich durch.

An Brett 3 hatte Maxi Kob frühzeitig Beton angerührt, sodass sein Gegner trotz Mehrbauern in einer eng verkeilten Stellung kein Durchkommen
fand. Die Punkteteilung war die logische Folge.

Somit richteten sich die Blicke auf Lyda an Brett 2. In ausgeglichener Stellung fand der Kirchenlamitzer ein gewieftes Bauernopfer, welches ausweislich Engine in einem Matt in 9 hätte gipfeln können. Doch Lyda übersah den sofortigen Sieg und griff schließlich – in weiterhin gewonnener Stellung – fehl und übersah einen Doppelangriff auf König und Turm.

Endstand somit trotz hartem Kampf: 1,5:2,5 für die Gäste aus Bayreuth. Gegen den Tabellennachbar aus Marktleugast soll es dann am nächsten Spieltag
auch etwas Zählbares geben 🙂

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Erste weiterhin am Punkte-Hamstern: Unentschieden gegen Hof II

Im Niemandsland der Tabelle traf die Erste Mannschaft der Schachfreunde Kirchenlamitz auf die Zweite Garde aus Hof.

Maxi Dütz konnte frühzeitig an Brett 6 den Sieg einfahren, nachdem sein Gegner einen Abzugsangriff inklusive Damenverlust übersah. Danach ging
es zunächst friedlich zu: es folgten Punkteteilungen an den Brettern 3 (Holoubek), 4 (Rogler), 5 (Paulack) und 8 (Dütz, Christoph) in im Großen und Ganzen ausgeglichenen Stellungen.

Doch dann begann der Krimi zum Mitfiebern, die übrigen Bretter standen in Flammen: An Brett 2 hatte Heimerl zwischenzeitlich einen Offizier
mehr, doch sein Gegner fand – präzise agierend – die den Kirchenlamitzer König einschnürenden Züge. Am Ende musste Heimerl seinem Gegner zähneknirschend die Hand reichen.

Fischer an Brett 7 hatte frühzeitig eine Qualität gewonnen, dafür stand sein König massiv unter Druck, sodass sich der materielle Vorteile zunächst
nicht am Brett realisierte. Schließlich konnte sich Fischer dann doch befreien holte nicht nur einen vollen Brettpunkt für Kirchenlamitz, sondern sicherte damit auch zumindest das Unentschieden für Kirchenlamitz ab.

Beim Stand von 4:3 kämpfte Koeppel an Brett 1 in einem Turmendspiel mit Minusbauern noch bis weit nach der Mittagszeit um den Mannschaftssieg. Doch sein Gegner behielt in zwei Zeitnotphasen die Nerven und zwang den Kirchenlamitzer Spitzenspieler letztendlich zur Aufgabe.

Durch das Unentschieden festigt Kirchenlamitz seinen Platz im Mittelfeld der Bezirksliga-Ost-Tabelle und verscheucht damit (vorerst) das Abstiegsgespenst.

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Erste Mannschaft setzt sich im Tabellenmittelfeld fest: Niederlage gegen den Tabellenführer aus Oberkotzau, Sieg gegen den Absteiger aus Waldsassen.

Da war mehr drin: Gegen ersatzgeschwächte Oberkotzauer hätten die Schachfreunde am 5. Spieltag der Bezirksliga zum Favoritenschreck werden
können. Doch letztlich erarbeitete sich Oberkotzau einen verdienten 5:3 Sieg und unterstrich die Meisterschaftsambitionen des ATSV.

Besser lief es am 6. Spieltag gegen den SC Waldsassen, auch wenn es am Ende knapper wurde als notwendig. Zunächst sah es nach einem ungefährdeten Sieg aus, nach dem die Dütz-Brüder an den Brettern 5 und 8 frühzeitig die vollen Punkt eingefahren hatten. Doch Gnichtel an Brett 7 – den Sieg eigentlich schon in der Tasche – griff fehl und musste unerwartet seinem Gegner die Hand reichen. Fischer an Brett 6 hatte von Anfang an unter Druck gestanden und unterlag letztlich ebenfalls – Ausgleich für Waldsassen. Nach einem Remis von Rogler an Brett 4 wurde es noch einmal eng: Holoubek hatte seinen Gegner eigentlich schon überspielt, übersah jedoch zweimal den Gewinnweg und machte unter Zeitdruck unglücklich im 40. Zug den entscheidenden Fehler – der Gegner gewann einen Bauern und letztlich die Partie.

Doch auf die Spitzenbretter war verlass: An Brett 1 hatte der Gegner aus Waldsassen eine Figur geopfert, um einen Mattangriff zu entfesseln. Koeppel schlüpfte jedoch aus dem Mattnetz heraus und hatte schließlich eine gesunde Mehrfigur – genug für den vollen Punkt. Heimerl manövrierte indes in einem ausgeglichenen Endspiel seine Figuren mit Engelsgeduld solange über das Brett, bis der Widerstand seines Gegners brach und dieser ihm schließlich die Hand reichen musste. Endstand somit: 4,5:3,5 für Kirchenlamitz.

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Niederlage der Ersten gegen die SG Mehlmeisel / Tröstau 1

Am zweiten Spieltag der Bezirksliga Ost entführten die Gäste mit einem knappen 3,5:4,5-Sieg zwei volle Mannschaftspunkte aus dem Goldnen Löwen.

Bei den ersatzgeschwächten Hausherren setzten zunächst an den Brettern 7 und 8 die Kob-Brüder Maxi und Chrissi ein Ausrufezeichen: Gegen wertungsstärkere Gegner holten sich beide zügig je einen halben Punkt. Gnichtel an Brett 5 schloss sich ebenfalls an und einigte sich mit seinem Gegner nach wenigen Zügen auf die Punkteteilung. Länger dauerte es bei Christoph Dütz an Brett 6, der aber letztlich in einem komplizierten Endspiel (Turm gegen Läufer und Springer) ebenfalls das Unentschieden nahm. Die erste entschiedene Partie gab es an Brett 3: Paulack unterschätzte den Angriff seines Gegners und konnte der Mattdrohung aus dem Mittelspiel heraus plötzlich nichts mehr entgegensetzen; Führung für die Gäste. Es folgte das fünfte Remis des Tages von Maxi Dütz an Brett 3. Somit bedeutete die Niederlage von Heimerl am Spitzenbrett den Mannschaftssieg für die Gäste – am Ende ließ sich der Freibauer des gegnerischen Mannschaftsführers nicht mehr aufhalten. Der volle Punkt von Holoubek am zweiten Brett, der den Eröffnungsvorteil nach längerer Wartezeit doch noch nach Hause brachte, war somit nur noch Ergebniskorrektur.

Ein bitterer Dämpfer für die Erste. Jetzt heißt es Mund abputzen und am kommenden Spieltag dann gegen Mitaufsteiger Bayreuth II punkten.

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Zweite Mannschaft unterliegt Bayreuth knapp

Viel hat nicht gefehlt: Die Schachfreunde verfehlten beim 1,5-2,5 gegen die Hausherren in Bayreuth die ersten Punkte für das Mannschaftspunktekonto knapp. Der Sieg von Lyda am Spitzenbrett und das Remis von Maxi Kob an Brett 2 reichten leider nicht, um die beiden Niederlagen an den Brettern 3 (Chrissi Kob) und 4 (Gerhardt Tröger) zu kompensieren. Insgesamt auch etwas unglücklich, da Maxi den Gewinnweg übersah. Aber: Die Leistungskurve geht nach oben!

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Erste Mannschaft erkämpft sich in Unterzahl ein 4:4 gegen Thiersheim

Zurück in der Bezirksliga Ost – und direkt zum Saisonstart mussten sich die Schachfreunde den ersten Punkt hart erarbeiten. Durch den Ausfall von Koppel am ersten Brett direkt im Rückstand, sah es zunächst gar nicht gut aus: Ein Schnitzer von Paulack an Brett 4 und ein unglücklich abgewickeltes Endspiel von Ersatzspieler Lyda an Brett 8 drängten die Kirchenlamitzer frühzeitig an den Rand der Niederlage. Erst der Sieg von Christoph Dütz an Brett 7, welcher seine Mehrqualität gekonnt in einen vollen Punkt ummünzte, ließ die Kirchenlamitzer wieder hoffen. Es folgte ein ergebnisgerechtes Remis von Gnichtel an Brett 6. Mannschaftsführer Holoubek behielt an Brett 3 in der Zeitnotphase die Nerven und hatte den etwas schnelleren Freibauern als der Gegner – voller Punkt für die Schachfreunde. An Brett 5 hatte Maxi Dütz die Qualität weniger, die sein Bruder mehr gehabt hatte; aber die Stellung hielt und das Spiel endete Remis. Zwischenstand: 4:3 für die Gäste. Nun war es an Heimerl an Brett 2, den Hausherren etwas Zählbares zu sichern. Und Heimerl lieferte: Ein Bauer mehr und eine Engelsgeduld waren genug, um nach 5 Stunden den vollen Punkt einzufahren und damit das Unentschieden abzusichern.

Nicht der Traumeinstieg in die neue Spielzeit, aber in einer Saison, in der die Schachfreunde eher gegen den Abstieg werden ankämpfen müssen, kann man zum Auftakt festhalten: „Passt scho!“

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Zweite Mannschaft mit Auftaktniederlage gegen Schwarzenbach II

In der Kreisklasse B mussten unsere jungen und junggebliebenen Wilden zum Saisonstart eine Niederlage gegen die Zweite Mannschaft aus
Schwarzenbach hinnehmen. Routinier und Kapitän Wittich konnte zwar am Spitzenbrett den vollen Punkt einfahren. Lyda wurde jedoch in der Eröffnung auf dem falschen Fuß erwischt und musste in einer Miniatur die Segel streichen, und die Kob-Brüder mussten nach der langen Sommerpause erstmal wieder auf dem Spielbrett ankommen.

Gelegenheit dazu gibt es am kommenden Spieltag gegen „Bayreuth 4 (4er)“. Wir müssen mal bei Gelegenheit fragen, ob Bayreuth die Ausgestaltung als 4er-Mannschaft nur für den Namen gewählt hat…

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Schachfreunde Kirchenlamitz & Friends bei der Ostoberfränkischen Blitzmannschaftsmeisterschaft 2024

Nach langjähriger Pause wurde die Ostoberfränkischen Blitzmannschaftsmeisterschaft reaktiviert. Da ließen sich die Schachfreunde Kirchenlamitz auch von den namenhaften Konkurrenten nicht abschrecken und schickten eine Abordnung in die Räumlichkeiten des Porzellanikon Selb, welches mit der Sonderausstellung „Porzellan und Schach“ den passenden Rahmen setzte.

Bei starker Konkurrenz konnten die Schachfreunde in einem 8er-Feld leider nur den vorletzten Platz einnehmen. Hat aber trotzdem Spaß gemacht!

Es spielten (von links nach rechts): Stephan Paulack, Jan Fischer, Jonas Holoubek und Gastspieler Harald Oelschlegel

Neue Saison, neuer (alter) Vorstand

Bei der Jahreshauptversammlung am 17.09.2024 wurden die Weichen für die kommende Saison gestellt. Die Schachfreunde Kirchenlamitz freuen sich über eine gesunde Finanzlage, Hoodies für die Mitglieder und die Bestätigung des Vorstands für das nächste Jahr. Läuft.

Wurden allesamt im Amt bestätigt (von links nach rechts): Vorsitzender Jan Fischer, Schriftführer Andreas Wittich, Kassenwartin Inge Vonroth, Jugendleiter Jonas Holoubek und Vorsitzender Herman Koeppel.

Ferienaktion: Schach für Einsteiger im August 2024

Die Stadt Kirchenlamitz hat für die Sommerferien ein buntes Ferienprogramm zusammengestellt  – und auch die Schachfreunde Kirchenlamitz sind mit von der Partie!

Verteilt über drei Termine können interessierte Schüler die Sommerferien nutzen und sich mit den Schach-Grundregeln vertraut machen. Neben den Spielregeln und Grundprinzipien des Spiels werden auch die ersten taktischen Motive und Spielideen gezeigt.

02.08.24, Freitag, 16:00-17:30 Uhr

09.08.24, Freitag, 16:00-17:30 Uhr

23.08.24, Freitag, 16:00-17:30 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – Interessierte können auch spontan und nur an einzelnen Terminen vorbei kommen!

Interessierte können sich gerne per Mail bei info@schachfreunde-kirchenlamitz.de melden.


Pokalsieg – Schachfreunde holen sich das Double im Kreis

Nachdem die Schachfreunde nach dem Abstieg in der letzten Saison mit einer schlagkräftigen Truppe im Kreis vertreten waren, nutzten sie die Gelegenheit und holten sich nach der Kreis-Meisterschaft mit zwei Siegen gegen Bad-Steben und Hof den Kreis-Mannschafts-Pokal 2024.

Damit dürften sich die Schachfreunde Doublesieger nennen und haben das Jahr in der Kreisliga gut genutzt. Jetzt freuen wir uns aber wieder auf die Bezirksliga – die Saisonvorbereitung läuft 🙂

Wiesenfest Kirchenlamitz – Auszug der Vereine

Auch im Jubiläumsjahr der Stadt Kirchenlamitz waren die Schachfreunde wieder beim alljährlichen Auszug der Vereine vertreten – und selbst im Festzelt wurde noch das Schachbrett ausgepackt!

Bericht: Kreisversammlung und Kreisblitzmeisterschaft in Kirchenlamitz

Am vergangenen Samstag gab es schachlich im Goldnen Löwen sowohl offizielles als auch spaßiges zu erleben: Die Schachfreunde Kirchenlamitz richteten die Kreisversammlung aus, und direkt im Anschluss wurde unter 12 Teilnehmern der Titel des Kreisblitzmeisters ausgespielt.

Den ersten Platz sicherte sich David Wendel vom TSV Bindlach. Auf Platz zwei folgte Ivan Skondin vom ATSV Oberkotzau, der sich zugleich den Titel des besten Kreis-Blitzers sicherte. Das Treppchen kompletierte Klaus Steffan vom SC Bayreuth, dessen Bericht und Fotogallerie zum Turnier an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben soll.

Kob-Brüder sichern sich Podestplätze beim 12. DWZ-Turnier in Burgkunstadt

Nachdem unsere Youngsters Maxi und Chrissi schon Ende April beim Jugend-Schnellschach Open in Oberkotzau aufhorchen ließen und sich in ihren Altersgruppen jeweils im vorderen Mittelfeld platzierten, machten Sie auch beim DWZ-Turnier in Burgkunstadt am 08.06. eine gute Figur. Mit 4/5 bzw. 3,5/5 Punkten sicherten sie sich die Ränge zwei (Maxi) und drei (Chrissi) in Ihrer Gruppe.

Der Ausflug hat sich aber auch ansonsten gelohnt: Maxi nahm von dem Turnier seine erste DWZ-Wertung mit, Chrissi wird bald folgen. Die bisherigen Stammspieler der Ersten Mannschaft werden sich warm anziehen müssen, wenn sie nicht bald auf der Ersatzbank landen wollen…

Einen ausführlichen Bericht gibt es auf der Website des Schachbezirks Oberfranken.

A-Klasse ade, hallo Bezirksliga! – Erste Mannschaft beendet die Saison mit makelloser Bilanz

Die Erste Mannschaft festigt am letzten Spieltag der A-Klasse noch einmal den ersten Platz und beendet die Saison mit 7/7 möglichen Siegen und einer Bilanz von 14 – 0 Mannschaftspunkten. Beim ungefährdeten 6,5-1,5 gegen Kulmbach II gaben die Schachfreunde lediglich drei Remis ab, wenngleich der Erfolg insgesamt vielleicht etwas zu hoch ausfiehl. Besonders positiv: An den Bretters 7 und 8 debütierten die Youngsters Maxi und Chrissi Kob für die erste Mannschaft und konnten auch direkt einen Sieg und ein Remis beisteuern.

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Die Erste Mannschaft sichert sich die Meisterschaft in der A-Klasse Hof/Bayreuth/Kulmbach 2023/2024 – Spielbericht zum 6. Spieltag

Die Erste Mannschaft hat am vorletzten Spieltag der A-Klasse nichts anbrennen lassen und sichert sich mit einem 5,5-2,5 – Heimsieg gegen die direkten Verfolger von der zweiten Garde aus Bayreuth die Meisterschaft. Die Mission des sofortigen Wiederaufstiegs in die Bezirksliga Ost konnte somit nach dem unglücklichen Abstieg im letzten Jahr vorzeitig erfolgreich abgeschlossen werden. Am letzten Spieltag gegen Kulmbach II wird sich dann zeigen, ob die bisher makellose Bilanz (12-0) auch über die Ziellinie gebracht werden kann.

Im Einzelnen: Den Ausfall einiger Stammkräfte konnten die Schachfreunde gut kompensieren. Peter Lyda meisterte seine Feuertaufe in der ersten Mannschaft mir Bravour und fuhr in einer mit offenem Visier geführten Partie gegen den Ex-Kirchenlamitzer Kornitzky einen anschaulichen Sieg an Brett 8 ein. Damit zog er eine Reihe der Mannschaftskollegen mit: Nach ungefährdeten Siegen an den Brettern 2 (Koeppel) und 4 (Paulack) sowie einem Remis von Fischer an Brett 6 wurde beim Stand von 3,5-0,5 im Hinterzimmer bereits der Sekt kalt gestellt. Aber die Bayreuther gaben sich nicht kampflos geschlagen. Am Brett 5 musste Gnichtel seinem Gegner die Hand reichen, und an den Brettern 3 (Holoubek) und 7 (Wittich) hatten beide Kirchenlamitzer einen Offizier weniger, während ein Erfolg am Spitzenbrett durch Heimerl zu diesem Zeitpunkt noch nicht garantiert war. Aber Wittich und Holoubek konnten sich ins Remis retten und so den Mannschaftssieg und damit auch die Meisterschaft absichern. Heimerl ließ es sich nicht nehmen und holte nach längerem Kampf noch den vollen Punkt nach Hause.

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Bezirksliga-Ost – wir kommen!

Ausschreibung: Offene Vereinsmeisterschaft 2024

Nach mehreren Jahren Pause ist es soweit: Die Schachfreunde veranstalten wieder einmal eine Vereinsmeisterschaft im Turnierschach mit klassischer Bedenkzeit und wirken damit der langen Sommerpause im Ligabetrieb entgegen.

Teilnahmeberechtigt sind vorrangig die Vereinsmitglieder der Schachfreunde Kirchenlamitz, aber auch Schachinteressierte aus Kirchenlamitz und Umgebung können sich für das auf fünf Termine im Zeitraum April-Juni verteilte Turnier anmelden. Anmeldeschluss ist der 15.04.2023.

Hier geht es zur Ausschreibung.

 

Spielbericht zum 5. Spieltag in der Kreisklasse

Nach dem Sieg gegen Bindlach 3 konnte die Erste auch im direkt darauf folgenden Spiel gegen Bindlach 4 überzeugen und konnte mit einem 6,5-1,5 die Tabellenspitze festigen. Wenngleich die Tabellenkonstellation komfortabel aussieht  alleinige Tabellenführung mit 10-0 Mannschaftspunkten  , so kommt es erst in den letzten beiden Saisonspielen zum Schwur: Auf dem Programm stehen noch die beiden Verfolger Bayreuth 2 (8-2 MP) und Kulmbach 2 (7-3 MP), welche im Kampf um die Meisterschaft und die Aufstiegsplätze sicher noch ein Wörtchen mitreden wollen. Es bleibt spannend.

Die Zweite kam in der B-Klasse zu einem erfolgreichen Saisonabschluss und fuhr einen 2,5-1,5 Sieg gegen den 1. FC Waldstein 2011 e.V. ein.

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